Willkommen an Bord im Oberhafen Hamburg Hafencity
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Unsere Partnerstadt Dresden richtet den Kirchentag 2011 aus. Vielleicht auchein Grund, mal wieder nach Dresden zu fahren. Der Kartenvorverkauf befindet sich in der Hauptkirche St. Michaelis. Viel Freude wünscht das Team vom Oberhafenboot..!
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Nicht nur im Oberhafen in der Hafencity könnte das Oberhafenboot vor Anker gehen. Eine Vielzahl von Institutionen in Hamburg hat Interesse an unserem Schiffsprojekt agemeldet. Die Anträge laufen und wir sind zuversichtlich, Sie bald an Bord des Oberhafenbootes begrüßen zu können. Hier finden Sie eine Auswahl an Nutzungskonzepten, die auf dem Oberhafenboot Platz finden können.
Die Katharinenwerft
Integratives Jugendprojekt im Herzen Hamburgs – Projektentwurf
Stand 25.01.2011
A) Kooperationspartner (in alphabetischer Reihenfolge):
· Frank Engelbrecht, Pastor Hauptkirche St. Katharinen
· Manfred Jürgensen, Geschäftsführer Störtebeker SV
· Klaus Köster, Bürgernaher Beamter Altstadt
· Robert Lehner, Künstler
· Christian Oehler, Inhaber Fleetschlösschen in Speicherstadt und HafenCity und Besitzer des Oberhafenbootes (www.oberhafenboot.de)
· Markus Riemann, Klub.K und Kulturbedarf gGmbH
· Gwendolyn Taube, Künstlerin und Anwohnerin im Katharinenviertel
· Kai Wiese, Geschäftsführer jugend hilft jugend
· Anne Vaupel, Künstlerin und Projektberaterin
Bislang eingebundene Jugendliche/Junge Erwachsene im Projekt
- Jakob Dukart, Schülerpraktikant im Klub.K
- Anne Petersen, Schülerpraktikantin in der Hauptkirche St. Katharinen
- Johanne Prinzhorn, Schülerpraktikantin in der Hauptkirche St. Katharinen
- Oliver Quellmalz, Student, Event-Conrol Hamburg/Klub.K
- Jannluis Rosenboom, Schüler, wohnhaft in der HafenCity
B) Der Kontext: Das Katharinenviertel
Die Hamburger Altstadt im Katharinenviertel zwischen Rödingsmarkt und Spiegelinsel ist derzeit Wohnort für knapp 1800 Menschen und Arbeitsplatz für wahrscheinlich eben so viele, wenn nicht mehr Menschen. Trotz der zentralen Lage ist das Katharinenviertel bei vielen Hamburgerinnen und Hamburgern und Besuchern der Stadt kaum bekannt. Das ändert sich gegenwärtig durch das Projekt HafenCity, welches das Katharinenviertel zum städtebaulichen Scharnier zwischen der Innenstadt an der Alster und der neuen Innenstadt an der Elbe Innenstadt macht. Dem entspricht die zunehmende Bewegung im Viertel. Baulich zeigt sich das beispielsweise in folgenden Projekten:
· Die grundlegende Sanierung der Hauptkirche St. Katharinen.
· Der Neubau eines Komplexes mit 60 Prozent Wohnen und 40% Gewerbe auf ehemaligen Gelände der Katharinenschule nördlich von st. Katharinen.
· Neubau von Wohnungen auf dem Gelände des ehemaligen Bürogebäudes der Seeberufsgenossenschaft im Quarree Katharinenfleet-Reimerstwiete-Katharinenstraße.
Der Aufbruch auf sozialer und kultureller Ebene zeigt sich im Katharinenviertel beispielsweise in folgenden Projekten:
· Die IG Katharinenquartier, in der sich seit über zwei Jahren Bewohner und Menschen, die im Viertel wohnen oder arbeiten sowie weitere Freundinnen und Freunde des Katharinenviertels zusammengetan, um sich für eine nachhaltige soziale, kulturelle und städtebauliche Entwicklung des Viertels einzusetzen und zu diesem Zwecke Initiativen und Aktivitäten in Gang zu setzen.
· Das jährlich stattfindende Stadtteilfest 'Katharina feiert'.
· Der Wochenmarkt auf dem Katharinenkirchhof.
· Aktionen die ,WM im Fleet', das Public Viewing im Katharinenviertel zur Fußballweltmeisterschaft 2010.Diskussionsveranstaltungen und Fachdialoge wie 'Die ungleichen Schwestern', einer öffentlichen Diskussion zum Verhältnis von Altstadt Speicherstadt und HafenCity.
· Die Ausweitung des Netzwerks von Gastronomie mit sehr persönlicher Note.
· Die Gründung des Klub.K (www.klub-k.de), in dem der Künstler und Kulturmanager Markus Riemann seit dem Sommer 2010 Konzerte aus dem Bereich Singer & Songwriter, Jazz, Chanson, sowie Kabarett, Theater und vieles mehr veranstaltet und zugleich mit der Kulturbedarf gGmbH soziokulturell stadtteil- und generationsübergreifende Projekte anstößt und Akteure vor Ort berät und unterstützt.
C) Ziel und Zielgruppe: Den Geist des Katharinenviertels herausarbeiten und die Menschen vor Ort generationsübergreifend und in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen im Quartier stärken
Die beschriebenen Aktivitäten zielen darauf:
· das Viertel und seine Menschen zu erkunden,
· die Potentiale des Viertels zu entdecken und zu stärken,
· diejenigen, die im Viertel wohnen oder arbeiten, mit einzubeziehen in die laufenden Entwicklungen,
· Teilhabe bzw. Partizipation der Akteure vor Ort Partizipation zu fördern,
· Anreize zu schaffen für die Bereitschaft, lokal Verantwortung zu übernehmen.
Zielgruppe des Projektes „Katharinenwerft“ sind Jugendlichen ab ca. 12 Jahren, die im Viertel wohnen, und im Weiteren Projektverlauf auch Jugendliche aus der erweiterten Innenstadt und den anderen Stadtteilen im benachbarten Hafen wie Rothenburgsort, Veddel, Wilhelmsburg, Neustadt etc.
Im Katharinenviertel stammt ein großer Teil der Jugendlichen stammt aus Familien mit sogenanntem „Migrationshintergrund“ und aus Milieus mit mittlerem oder niedrigen Bildungsniveau und oft nur schwach ausgebildeter Tradition zum zivilgesellschaftlichen Engagement. Der intensive Kontakt zu diesen Jugendlichen im Rahmen der Initiative 'WM im Fleet' bei der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika 2010 hat zugleich gezeigt, dass diese Jugendlichen ein großes Energiepotential besitzen. Diese Kraft wird in der Nachbarschaft oft als störend oder manchmal auch destruktiv erlebt wird. Das vorliegende Projekt hat sich vorgenommen, bei dieser Energie und der Lebenswelt der Jugendlichen anzusetzen, und von da aus kulturelle und soziale Bildungsprozesse anzustoßen, welche die Kraft und Leidenschaft der Jugendlichen nutzen, anstatt sie einzudämmen oder still zu legen. Dementsprechend sind diese initiativen so auszulegen, dass sie Kopf, Herz und Hand der Beteiligten ansprechen und miteinander in Verbindung setzen. Das Projekt will Kreativität, logisches Denken sowie planvolles Agieren zusammenbringen, für Spontaneität ebenso Platz schaffen wie für langfristige Visionen und deren Umsetzung, und Selbstbewusstsein für eigene Bedarfe ebenso fördern wie die Lust und Fähigkeit für andere einzustehen. Dazu gehört auch, die ökonomische Situation der Jugendlichen mit einzubeziehen, so dass die Jugendlichen sich mit ihrem Engagement auch Qualifikationen und Ressourcen aufbauen für ihre Alltagsbewältigung und ihren beruflichen Werdegang in Ausbildung und Beruf. Dafür sollen zusammenkommen:
· Spaß am Projekt
· Das Angebot, sich Kompetenzen zu erwerben
· Die Erschließung von Möglichkeiten, sich beispielsweise über Kleinjobs zu finanzieren
· Eine generationenübergreifende Vernetzung im Viertel
· Die Identifikation mit dem Quartier und der daraus folgende Einsatz für den Stadtteil und die Nachbarschaft
D) Das Katharinenviertel: wunderbar Zentral und nah am Wasser – aber wenig Platz
Der besondere Charakter und Reiz des Katharinenviertels liegt unter anderem in seiner zentralen Lage in der Stadt als Scharnier zwischen Rathaus und Speicherstadt und HafenCity, und in seiner Nähe zum Wasser, zu Hafen und Elbe und im Norden auch zur Alster. Zugleich nähert sich, wer in das Katharinenviertel kommt, den geschichtlichen Wurzeln der Stadt und des Hafens. Diese zentrale Lage und die Wasser- und Hafennähe will das vorliegende Projekt nutzen. Dabei sollen Wasser und Hafen und die Straßen und Plätze im Herzen Hamburgs nicht bloß Kulisse für die geplanten Aktivitäten sein, sondern Spielort und Ressource. Dieses Vorgehen legt sich nicht zuletzt mit Blick auf die Zielgruppe der Jugendlichen nahe, denen im Viertel Freiräume und Flächen zur eigenständigen Eroberung fehlen. Diese Tendenz hat sich seit der Schließung und Verlegung der Katharinenschule in die HafenCity noch verstärkt, weil dem Viertel seitdem Areale wie Bolzplatz, Schulhof mit Basketballkorb und eine großzügige Rasenfläche verloren gegangen sind. Das führt in der Praxis dazu, dass die Kinder und Jugendlichen ihrem Bewegungsdrang in den Gassen des Katharinenviertels und insbesondere in der Fußgängerzone des Katharinenwegs Luft machen mit Fußballspielen, Toben, Lärmen und unbeabsichtigten sowie auch bewussten Provokation der Anwohner und örtlichen Gewerbetreibenden. Die Aktivierung von Straßen und Wasserflächen und neuer Räume kann helfen, dem Platzmangel im Stadtteil entgegenzuwirken.
E) Umsetzung: Die Katharinenwerft im Bau
Die Katharinenwerft ist ein Bauprojekt für Jugendliche in mehrfachem Sinne:
· In bestimmten Projektteilen sind die Jugendlichen tatsächlich mit Bau und Handwerk zugange, wie auf einer Werft mit Wasserbezug.
· In anderen Projektteilen bauen die Jugendlichen an eigenen Projekten und am Zusammenwachsen und der Identität des Quartiers.
· Insgesamt ist die Katharinenwerft ein Projekt, das sich selbst im Bau befindet und je länger, desto mehr zusammenwächst.
Den Anfang machen die im Folgenden genannten Projektteile, welche im Projektverlauf in und durch die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen weiterentwickelt und ergänzt werden.
E.1) Jugendhaus auf dem Fleet:
Christian Oehler, Besitzer des Fleetschlösschens in der Speicherstadt und HafenCity, ist als Partner im Projekt bereit, im Falle einer behördlichen Genehmigung das Oberhafenboot (www.oberhafenboot.de) in das Steckelhörnfleet zu legen. Auf diesem Boot sollen nach bisherigen Planungen eine Ausstellung und ein Info-Point über die Partnerstädte Hamburgs installiert werden. Diese Projektidee des Oberhafenbootes wird derzeit gefördert von der Kulturbehörde und Sharp Europe, sowie der Modefirma Bench und Brave Style und dessen Inhaber Arndt Reimers. Bezirksamtsleiter Markus Schreiber, sowie der Oberbaudirektor Prof. Dr. Jörn Walter haben Ihr Interesse an der Einrichtung des Liegeplatzes im Nicolaifleet bekundet. Das Jugendhaus auf dem Fleet erweitert den Infopoint für die Hamburger Partnerstädte mit der Idee, das Hausboot als Jugendhaus auf dem Fleet für Jugendliche aus der Hamburger Innenstadt und der Stadtteile im Hamburger Hafen rund um die HafenCity einzurichten. Dafür bietet es sich an, eine jugendgerechte Infrastruktur an Bord zu installieren. Dazu gehören beispielsweise Vorrichtungen zur Einrichtung eines Internet-Cafes und einer Infrastruktur, die den Raum attraktiv macht als Jugendcafe, Treffpunkt, Besprechungs-, Klub- oder Aufenthaltsraum, wenn möglich mit kleiner gastronomischer Infrastruktur und Sanitärräumen. In Kombination mit der Ausstellung zu den Hamburger Partnerstädten ist daran gedacht, dem Internationalen Jugendaustausch zwischen Hamburg und seinen Partnerstädten auf dem Hausboot einen Ort in der Stadt zu geben und so lokale und internationale Vernetzung miteinander zu verbinden. Organisatorisches ziel ist es, bis zum Sommer 2011 die Gespräche mit den Behörden über die Genehmigung des Liegeplatzes des Oberhafenbootes im Steckelhörnfleet abzuschließen.
E.2.) Katharinenwerft
Unter Anleitung des Künstlers Robert Lehner, der sich auf den Bau von Elbflößen aus gesammelten Materialien aus dem Hamburger Hafen spezialisiert hat, und der Künstlerin Gewndolyn Taube, die große Erfahrung in der handwerklichen Arbeit mit Jugendlichen und Kindern hat, bauen die Kinder und Jugendlichen Flöße bzw. Schwimmfähige Objekte. Das können im ersten Umgang Modelle sein, die sich ggf. Fernlenken lassen. Mittel- und langfristig ist daran gedacht, ein oder mehrere größere Flöße zu bauen, auf denen die Jugendlichen sich unter fachlicher Anleitung auch einschiffen können, um über das Wasser den Hafen und Nachbarschaftsquartiere des Katharinenviertels nördlich über die Alster und südlich über die Elbe zu erkunden und ggf. Netzwerke zu dort lebenden Jugendlichen zu spannen. Der physische Ort der Katharinenwerft kann ein Ponton auf dem Wasser sein, aber auch ein anderer Ort oder Platz im Katharinenviertel.
Für den Projektbeginn im Sommer 2011 ist vorgesehen, auf dem Katharinenkirchhof ein Areal abzustecken, das der Katharinenwerft als Sommersitz zur Verfügung steht, und auf dem die Jugendlichen unter Anleitung von Robert Lehner Gwendolin Taube mit dem Floßbau beginnen.
E.3) Quartiers-Band – Probenraum im Klub.K
Im Keller des Klub.K in der Straße Steckelhörn ensteht derzeit ein Probenraum, der sich für musikalische Aktivitäten von Jugendlichen nutzen lässt. Zusammen mit künstlern ist daran gedacht, Jugendliche rund um das Thema zusammenzubringen und vielleicht sogar eine Quartiersband zu gründen.
E.4) Job- und Dienstleistungszentrum
Jugendliche haben Bedarf nach Jobs zur Aufbesserung des Taschengeldes. Anknüpfend an diesen Bedarf lässt sich im Rahmen des Projekts eine Job- und Dienstleistungszentrum schaffen, das Gesuche und Angebote von jugendgerechten Dienstleistungen sammelt und anbietet: dazu gehört im Umfeld des Katharinenviertels und der benachbarten Quartiere beispielsweise:
· Der Bedarf und das Angebot von Schularbeitenhilfe,
· Einkaufshilfen von Jugendlichen für Senioren und Familien etc.
· Aushilfe im Einzelhandel,
· Babysitterservice,
· Botendienste, Plakat und Flyerverteilung etc.
Der besondere Reiz dieses Projektteiles liegt darin, die soziale und generationenübergreifende Vernetzung in der Stadt in Verbindung zu bringen mit einem Angebot für Jugendliche, bei dem sie Verantwortung übernehmen für ihre Finanzen, sich dabei in Selbstständigkeit üben und in Kontakt kommen mit den Menschen und Institutionen im Quartier.
E.5) Stadterkundung – Die Straße als Lebensort
In der verdichteten Innenstadt müssen Jugendliche können Jugendliche nicht weiträumige Flächen oder Grünanlagen zurückgreifen. Stattdessen sind sie darauf angewiesen, sich die Straßen zu erobern. Typische Mittel dazu sind Sportgeräte wie Skateboards und Rollerblades etc., die nicht im Grünen funktionieren, sondern den Asphalt der Straße brauchen. In einem Workshop mit jungen Designern, die selbst eine Affinität zu Skateboard und Rollerblades haben ist daran gedacht, eine Stadterkundung zu machen, welche das Katharinenviertel mit dem Blick von Skatern und Rollerbladern kartografisiert.
E.5.) Tooor! – Sport der Innenstadt
Mit dem Störtebeker SV hat sich in jüngster Vergangenheit ein Sportverein für Altstadt, Neustadt und HafenCity gegründet. Die Schwerpunkte des Störtebeker SV liegen derzeit im Bereich Fußball und Karate sowie Kinderturnen und Fitness. Etliche Jugendliche aus dem Katharinenviertel sind bereits im Störtebeker SV aktiv und haben sich auch aktiv an der WM im Fleet 2010 beteiligt. Die Schnittstelle Sport und Leben in der Innenstadt im Hafenquartier soll ausgebaut werden. Zudem steht mit dem Vereinsbüro im Oberhafenbquartier eine Infrastruktur zur Verfügung, die sich für Projektteile der Katharinenwerft nutzen lässt.
Das Hausboot der Hafenfotografie möchte Sie und Ihre Freunde oder Kollegen ab Juli 2011 einladen, gemeinsam mit uns ein einmaliges Bild unserer Hansestadt Hamburg zu zeichnen. Wir möchten Ihnen Gelegenheit geben, Ihre Lieblingsbilder von Hamburg auf einen gemeinsamen Server zu laden und Teil einer endlosen Liebeserklärung an unsere Stadt zu werden.
Auf einer großen Leinwand läuft dann eine ständig wachsende Slideshow, die Sie auch online weltweit aufrufen können, wenn Sie einmal nicht in Hamburg sein können.
Last Updated (Monday, 02 May 2011 16:01)

















